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Foto: Jakob Fliedner

Alexander Klessinger

Alexander Klessinger ist freischaffender Theaterregisseur mit Lebensmittelpunkt in Hamburg. Im Frühjahr 2023 schloss er sein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg mit einer Romanadaption von Ágota Kristófs "Das große Heft" am Thalia Theater Hamburg ab. 

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Vita

Nach seinem Erststudium der Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaft in München arbeitete er zunächst als Lehrer und führte ein gymnasiales Oberstufentheater.

Es folgten Regiehospitanzen an den Münchner Kammerspielen und an der Berliner Schaubühne.

Ab Oktober 2019 studierte Klessinger Regie an der Theaterakademie Hamburg. Er war dort von Beginn an Stipendiat des Deutschlandstipendiums.

Beim Hamburger DRAMA-Festival für junge Dramatik inszenierte er “Melanie heißt schwarze Tinte” von Sarah Dulgeris. Seine Stückentwicklung „Der Wille zum Glück“ wurde zum Stimme X Festival für zeitgenössisches Musiktheater 2022 eingeladen.

Seine folgende Inszenierung “AUFKLÄRUNGSMASCHINE” wurde vom Thalia Theater Hamburg zu den Lessingtagen 2023 eingeladen.

Im Oktober 2022 brachte Klessinger mit acht Tänzer*innen, Orchester und Chor die Uraufführung hidden_darknes der kasachischen Komponistin Aigerim Seilova auf die Bühne.

Im März 2023 folgte die Abschlussinszenierung “Das große Heft” am Thalia Theater, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Alexander Schweiß, der die Livebegleitung und Gesangspartitur komponierte.

Theater ist für Alexander Klessinger die prädestinierte Kunstform, welche etablierte Denkmuster dekonstruiert und als selbstverständlich hingenommene Strukturen radikal hinterfragt und durchbricht. Klessinger sucht in szenischen Versuchsanordnungen nach Urbildern menschlichen Strebens und Ringens. Dabei liegt der Fokus auf der Distanzvermessung zwischen ideeller Potentialität auf der einen und der trivialen Unzulänglichkeit menschlicher Existenz auf der anderen Seite.

In der Praxis zieht es ihn zu körperlichen Spielweisen, stark ästhetisierten Räumen, zu spartenübergreifenden Szenerien und recherchebasierten sowie literarischen Textcollagen. Ein besonderes Forschungsfeld ist das Anliegen der Fusion von Sprech- und Musiktheater.

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Inszenierungen und Projekte

2024 Ödipus nach Sophokles/Schimmelpfennig, Theater an der Ruhr

 

2024 FERDINAND DER STIER nach Munro Leaf, Junges Schauspielhaus Hamburg

2023 VOM TROTZ IN EINER GUTEN ZEIT LEBEN ZU WOLLEN / Boy-Gobert-Preisverleihung an Pauline Rénevier / Thalia Theater Hamburg

2023 DAS GROßE HEFT nach Ágota Kristóf / Abschlussinszenierung / Thalia Theater Hamburg

 

2022 hidden_darkness Tanz- und Musiktheater im Kontext von „Space Journey“ / eine Kooperation mit der Sternwarte Hamburg / Forum der HfMT

 

2022 AUFKLÄRUNGSMASCHINE / Stückentwicklung zu Lessings Philosophie / Thalia Theater Hamburg / Eingeladen zu den Lessingtagen 2023

 

2021 DER WILLE ZUM GLÜCK / Stückentwicklung zum Thema Schlager und Kleingärten / Große Bühne der Theaterakademie  Hamburg / Eingeladen zum Stimme X Festival für zeitgenössisches Musiktheater

 

2021 LEONCE&LOADING / Bearbeitung von Büchners Leonce und Lena / Theaterakadmie Hamburg

 

2020 DER GEIER von Franz Kafka / Tanztheater / Theaterakademie Hamburg

2020 melanie heißt schwarze tinte von Sarah Dulgeris / Hamburger DRAMA Festival für junge Dramatik

2018 DIE HEILIGE JOHANNA DER SCHLACHTHÖFE nach Bertold Brecht / Jugendtheaterprojekt, das in dem Kinofilm "Regeln am Band in hoher Geschwindigkeit" von Yulia Lokshina dokumentiert ist (Deutscher Kritikerpreis, Max-Ophüls-Preis, DOK.fest München, Brechtfestival)

Kontakt

+49 1575 4008486

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